Vom Alltag ausgehen

Notieren Sie für einen typischen Tag, was allein gelingt, wobei eine Erinnerung reicht und wann körperliche Unterstützung nötig ist. Denken Sie an Mobilität, Körperpflege, Mahlzeiten, Medikamente, Orientierung und Haushalt. Auch nachts oder nur an einzelnen Wochentagen auftretende Hilfen gehören dazu.

Die pflegebedürftige Person soll ihre Wünsche und Grenzen selbst einbringen. Angehörige ergänzen Beobachtungen, die im Alltag leicht unsichtbar werden, weil sie längst selbstverständlich helfen.

Pflegegrad und konkrete Hilfe unterscheiden

Der Pflegegrad beschreibt Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit und eröffnet Leistungen der Pflegeversicherung. Ein Pflegedienst braucht zusätzlich einen konkreten Auftrag: welche Tätigkeit, wie oft und zu welcher Tageszeit. Ärztlich verordnete Behandlungspflege folgt wiederum den Regeln der Krankenversicherung.

Bei akuten gesundheitlichen Veränderungen wenden Sie sich an die behandelnde Praxis, den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder im Notfall an 112.

Die Anfrage vorbereiten

Fassen Sie Bedarf, Einsatzort, gewünschten Beginn, vorhandenen Pflegegrad und mögliche Verordnungen knapp zusammen. Offene Punkte bleiben ausdrücklich offen. So kann ein Dienst sagen, ob er die Aufgabe in seinem Einzugsgebiet und zu den benötigten Zeiten übernehmen kann.

Sie suchen Unterstützung zu Hause?

Beschreiben Sie die Pflegesituation und den gewünschten Beginn. So kann Ihr Anliegen passend eingeordnet werden.

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